Von der Kombiklasse zur flexiblen Grundschule

Von der Kombiklasse zur flexiblen Grundschule

Die Grundschule Deiningen darf sich nun ganz offiziell flexible Grundschule nennen. Dazu wurden Frau Stimpfle und Frau Deffner vom Bayerischen Kultusministerium mit einer Urkunde ausgezeichnet. Ab September wird unsere Grundschule mit einer flexibel organisierten Eingangsstufe jedem einzelnen Kind noch besser gerecht. „Jedes Kind soll genau die Zeit bekommen, die es braucht, um sich die elementaren Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen anzueignen. Das bietet ein solides Fundament für den weiteren schulischen Weg“, sagte Eisenreich bei der feierlichen Urkundenverleihung in München.

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So könnten sich Kinder, die sich in der Schule schwer tun, bis zu drei Jahre Zeit für die ersten beiden Jahrgangsstufen lassen. Begabte Schüler könnten hingegen die erste und zweite Klasse in einem Jahr absolvieren.
Laut einer Pressemitteilung des Kultusministeriums erhalten die flexiblen Grundschulen je nach Situation vor Ort zusätzliche Lehrerwochenstunden, damit die nötige Differenzierung im Lernangebot für die Schüler ermöglicht werden kann. Die Lehrkräfte werden dem Kultusministerium zu Folge in Fortbildungen auf die Arbeit in den jahrgangsgemischten Klassen der Flexiblen Grundschule intensiv vorbereitet. Erfahrene Lehrkräfte begleiten die Umsetzung des Konzepts.
„Das ist sehr positiv für uns. Wir wollten dieses Konzept unbedingt bei uns haben“, sagte Frau Stimpfle. Für die Kinder und ihre Entwicklung würden mit Einführung der flexiblen Grundschule nur Vorteile entstehen und man könne Schüler zudem besser einbeziehen.
Zukünftig wird es in der flexiblen Grundschulklasse keine Zwischenzeugnisse, sondern Lernentwicklungsgespräche mit den Schülern und Eltern geben. Das Differenzierungsangebot wird sich verändern. Die Kinder lernen auf ihrem Niveau und werden noch besser und individueller betreut.