Frau Sommers Projekte im Schuljahr 2012/13

Präventionsprojekte im Zeitraum September bis Dezember 2012

 

2. Klasse (siehe auch Bericht „Wir entdecken mit Rabine Gefühle“)

Projekt zum Thema „Gefühle“ anhand einer Geschichte aus dem Buch „Mit Kindern Gefühle entdecken“: Das Krähen-Findelkind Rabine durchlebt bei seiner „Gastfamilie“ verschiedene Gefühlslagen.

Wir hören jede Stunde ein Kapitel und beschäftigen uns mit dem jeweiligen Gefühl, sprechen im Kreis darüber, die Kinder berichten von ihren Erfahrungen, machen Spiele, Mal- und Schreibübungen.

Ziele bei diesem Projekt waren unter anderem:

  • dass die Kinder ihre Selbstwahrnehmung schulen (Gefühle bei sich selbst bewusst wahrnehmen, ausdrücken und reflektieren lernen)
  • dass die SchülerInnen ihre Empathiefähigkeit ausbauen (Lernen sich in andere hinein zu versetzen und Mitgefühl zu entwickeln)
  • dass die Kinder ihre sozialen Kompetenzen erweitern (z.B. durch Suchen von Handlungsmöglichkeiten/-alternativen in verschiedenen Gefühlslagen, Ausdrucksmöglichkeiten von Gefühlen ausprobieren)

 

Klasse 4b (siehe auch Bericht „Mobbing – nicht mit uns!“)

Schwerpunkt meiner Arbeit in dieser Klasse war das Thema „Mobbing“ .

Inhalte dieses Projekts waren u.a.:

  • Theoretische Hintergründe zum Thema (wann spricht man von Mobbing, welche Formen gibt es, welche Rollen gibt es bei Mobbing)
  • Reflexion eigener Erfahrungen mit Mobbing
  • Einfühlen, wie es sich anfühlt, ausgegrenzt werden (Rollenspiele)
  • Herausarbeiten von Handlungsmöglichkeiten in Fällen von Mobbing
  • Reflexion der Situation in der Klasse („Gibt es bei uns Mobbing?“)
  • Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls in der Klasse
  • Spiele und Übungen zur Auflockerung

 

8. Klasse (siehe auch die Artikel „Murmelbahn“, „Eierflug-Experiment“):

In Anlehnung an das Fach AWT und im Hinblick auf die Berufsfindung gingen Frau Engelhardt und ich auf folgende Themen ein: Kompetenzen, Selbsteinschätzung, wo liegen meine Stärken, wie schätzen andere mich ein usw. Daneben gab es verschiedene Teamaufgaben, in denen es darum ging, in der Kleingruppe eine knifflige, kreative Aufgabe zu lösen. Abschließend ging es um eine Reflexion der Situation in der Klasse und Schule und die Wünsche und Vorstellungen der SchülerInnen.

 

5. Klasse (siehe auch die Berichte: „Unsere Klasse wächst zusammen“, „Unsere Klasse – ein tolles Team“

Weil diese Klasse sich neu zusammengesetzt hatte, standen zu Beginn des Schuljahres folgende Themen im Mittelpunkt:

  • gegenseitiges Kennenlernen und Kontaktaufnahme
  • Respektieren der Mitschüler,
  • Stärkung der Klassengemeinschaft und Entwicklung eines Wir-Gefühls entwickeln.

Dazu probierten wir verschiedene (Kooperations-)Spiele und Übungen aus, setzten kooperative Lernformen ein (Partner- und Gruppenarbeiten) und machten Gesprächs- und Reflexionsrunden.

Da der Schwerpunkt in der 5. Klasse darauf lag, die Anfangsphase zu begleiten, wechselte ich nach ein paar Wochen dann in eine 3. Klasse.

 

Klasse 3a:

Seit November war ich in dieser Klasse tätig. Schwerpunkte meiner Arbeit waren vor den Weihnachtsferien vor allem Klassengespräche zu den Themen:

  • Situation in der Klasse
  • Konflikte in der Klasse
  • Befindlichkeit der einzelnen SchülerInnen

Daneben machten wir Spiele und Übungen, um die Kooperationsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit und Wahrnehmungsfähigkeit der SchülerInnen zu stärken.

 

 

Präventionsprojekte im Zeitraum Januar bis März

 

Klasse 3a:

Bei der Weiterarbeit in dieser Klasse ging es jetzt vorwiegend um das Thema „Gefühle“ (erkennen, wahrnehmen, einschätzen, darstellen, einfühlen usw.), kombiniert mit verschiedenen Wahrnehmungs- und Kooperationsspielen. Danach beschäftigten sich die SchülerInnen über einige Wochen lang mit dem Thema „Eigenschaften“ und sollten beispielsweise eigene positive Eigenschaften finden oder sich gegenseitig „Komplimente“ machen. Hintergrund dabei war, dass dadurch das Selbstbewusstsein des einzelnen und der Zusammenhalt in der Klasse gestärkt werden sollte.

 

Klasse 6:

In Absprache mit Frau Huber ging es in dieser Klasse schwerpunktmäßig um das Thema „Mobbing“. Dabei lernten die SchülerInnen unter anderem Mobbing von „normalen Streitereien“ abzugrenzen, sie versetzten sich in die verschiedenen Rollen bei Mobbing, lernten verschiedene Formen, Gründe und Folgen von Mobbing kennen und überlegten gemeinsam, welche Möglichkeiten es gibt, bei Mobbing einzugreifen.

Mit einem Fragebogen und intensiven Klassengesprächen befassten wir uns auch ganz konkret mit der Situation in der Klasse.

 

Klasse 7:

Wie geplant wurde diese Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt, so dass ich jeweils eine Stunde in der Woche mit den Mädchen der 7. Klasse und eine Stunde mit den Jungen arbeiten konnte.

Während es bei den Mädchen bisher schwerpunktmäßig um das Thema „Gefühle“ ging (z.B. Bewusstmachen und Reflexion eigener Gefühle), kombiniert mit verschiedenen Team- und Vertrauensspiele, stand in der Jungengruppe das soziale Lernen in Vordergrund. Durch unterschiedliche Partner- und Gruppenaufgaben (z.B. zum Thema Eigen- und Fremdbild) sollte die Kommunikation und Kooperation unter den Schülern verbessert werden und zum Abschluss des Projektes die eigene Teamfähigkeit eingeschätzt und reflektiert werden.

 

 

Präventionsprojekte in der nächsten Zeit (April bis August)

 

Klasse 1 / 2:

Ähnlich wie zu Beginn des Schuljahres in der Klasse 2 (s. am Anfang dieses Artikels) soll hier das Thema „Gefühle“ anhand einer fortlaufenden Geschichte im Mittelpunkt stehen, natürlich angepasst an diese Klasse und kombiniert mit verschiedenen Spielen und Übungen zum Thema.

 

Klasse 3 b:

Ab den Pfingstferien werde ich in dieser Klasse tätig sein.

Frau Reger hat als mögliche Themen vorgeschlagen:

  • Umgang mit Gefühlen
  • Einfühlungsvermögen (Steigerung der Empathiefähigkeit)
  • Stärkung des Selbstwertes

Die genauen Inhalte werden sich dann im Laufe der Zusammenarbeit in Absprache mit Frau Reger ergeben.

 

Klasse 7:

Mit der Mädchengruppe dieser Klasse werde ich weiterhin regelmäßig arbeiten. Inhaltlich geht es dabei in der ersten Zeit um das Thema „Traummann“ und „Beziehung“. Dabei sollen die Schülerinnen ihre Erwartungen an das andere Geschlecht und eine Beziehung ergründen und reflektieren.

Weitere Themenwünsche der Mädchen sind u.a:

  • verschiedene Kooperationsspiele
  • Klassengemeinschaft
  • Mobbing

Die Zielsetzung dabei sollte sein, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

Nachdem meine Zusammenarbeit mit den Jungen nach den Osterferien geendet hat, aber einige Schüler großes Interesse an einer Weiterführung des Projektes geäußert haben, sind nach den Pfingstferien noch einmal einige Stunden geplant. Eine Festlegung der Themenschwerpunkte wird in Absprache mit den Schülern und Frau Lichtenwalter stattfinden.