Frau Sommers Projekte im Schuljahr 2013/14

 

 

 

 

Präventionsprojekte in den einzelnen Klassen im

Schuljahr 2013/2014

 

 

Klasse 3a (September bis Dezember 2013)

 

In den ersten Einheiten ging es nach einem gegenseitigen Kennenlernen und der Kontaktaufnahme um die Frage „Wie kann ich mich in meiner Klasse wohl fühlen?“ „Was kann ich selber, meine MitschülerInnen und meine Lehrer dazu beitragen?“

Aus diesen Fragestellungen entwickelten die SchülerInnen Regeln für den Umgang miteinander. So nahm sich die Klasse beispielsweise vor:

  • Wir wollen miteinander lachen und uns nicht gegenseitig auslachen!
  • Wir wollen nett und höflich zueinander sein!
  • Wir wollen uns gegenseitig helfen!
  • Wir wollen Ordnung im Klassenzimmer halten!

Daneben lernten die SchülerInnen mithilfe des „Magic Circle“ unter anderem Gesprächsregeln einzuhalten und anderen wertfrei zuzuhören. In diesen Gesprächen stand das Thema „Meine Gefühle“ im Mittelpunkt.


 

Klasse 3b (Oktober 2013 bis Februar 2014)

 

In den ersten Stunden in der Klasse ging es in einer Klassebefragung und in Gesprächen um das Thema „Gemeinschaft“ . Dazu sollten sich die SchülerInnen in Kleingruppenarbeit erst einmal Gedanken darüber machen, was ihnen an ihrer Klassengemeinschaft gut und weniger gut gefällt. Die Ergebnisse der einzelnen Gruppen wurden dann ausführlich im Kreis besprochen.

Aufgrund gegebener Anlässe wurden daneben auch häufig aktuelle Konflikte aufgegriffen und mit der ganzen Klasse bearbeitet und nach Lösungsmöglichkeiten gesucht.

Zur Auflockerung machten wir aber auch immer wieder verschiedene Wahrnehmungs- und Kooperationsspiele.

In den letzten Stunden bis zu den Faschingsferien lag der Schwerpunkt dann noch auf dem Thema „Gefühle“ : Den Schülern wurde durch unterschiedliche Übungen und Spiele bewusst, welch große Bandbreite an Gefühlen es gibt, dass es oft gar nicht so einfach ist, Gefühle eindeutig darzustellen und zu erkennen. Außerdem hatten sie Gelegenheit, eigene Gefühle in verschiedenen Situationen zu reflektieren.



 

Klasse 4a und 4b (September bis Dezember 2013)

 

Passend zum Thema „Gefühle“ im HSU-Unterricht stand auch in meiner Arbeit mit den 4. Klassen zu Beginn des Schuljahres diese Thematik im Vordergrund.

In der Klasse 4a ging es dabei schwerpunktmäßig um das Thema „Wut“. Die SchülerInnen überlegten beispielsweise, was sie selbst wütend macht, wie sie bei Wut reagieren und was sie tun können, um sich selbst wieder zu beruhigen.

In verschiedenen kleinen Rollenspielen probierten sie verschiedene Handlungsmöglichkeiten im Falle von Wut und Konflikten aus. Dabei wurden auch immer wieder ganz konkrete, aktuelle Situationen, die sich im Schulleben ergeben hatten, aufgegriffen und bearbeitet.

(Einen eigenen Artikel zu dem Projekt hat auch die Klasse selbst auf diese Homepage gestellt unter dem Titel „Die Klasse 4a auf dem Wege zur „Klasse(n)-Gemeinschaft“

Mit viel Fantasie begann das Projekt in der Klasse 4b. Auf spielerische Weise setzen sich die SchülerInnen mit eigenen Gefühlen auseinander.

Mit dem Ziel den Selbstwert zu stärken, ging es dann um eigene Eigenschaften. Die Kinder schätzten sich selbst ein und konnten feststellen: „Ich bin etwas Besonderes!“

Danach durften sich alle gegenseitig positive Eigenschaften zuordnen bei der Übung „Hand der Komplimente“.

In den letzten Einheiten beschäftigten wir uns dann in verschiedenen Spielen und Übungen mit dem Thema „Freundschaft“ und „Vertrauen“. Dabei konnten die SchülerInnen eigene Erfahrungen reflektieren und sich beispielsweise Gedanken darüber machen, was eine gute Freundschaft ausmacht.

Daneben führte ich in beiden Klassen den so genannten „Magic Circle“ ein – ein Ritual, anhand dessen verschiedene wichtige Gesprächsregeln eingeübt werden und die SchülerInnen gleichzeitig über verschiedene Gefühle sprechen konnten.

Diesen Gesprächskreis bot ich in der weiteren Zusammenarbeit immer wieder zu verschiedenen Themenstellungen an.

 

 

Klasse 2 (seit Februar 2014)

 

Die 2. Klasse wurde in zwei Gruppen eingeteilt. Im 14tägigen Wechsel arbeite ich nun mit beiden Gruppen in der Leseinsel. (Eine Teilung der relativ großen Klasse erschien Frau Möbus und mir sinnvoll, da die SchülerInnen in einer kleineren Gruppe aufmerksamer sein können und Gruppengespräche eher so möglich sind, dass sich jedes Kind entsprechend einbringen kann.)

Nach einem anfänglichen kurzen Kennenlernen, stiegen wir gleich in das Thema "Gefühle" ein. Schnell merkten wir, dass die SchülerInnen schon ganz viele verschiedene Gefühle kennen, die zum Teil als angenehm, aber etliche auch als unangenehm eingeordnet wurden.

Ab der nächsten Stunde beschäftigen wir uns nun in jeder Einheit intensiv mit einem bestimmten Gefühl. Wir hören jede Stunde ein Kapitel aus dem Buch "Mit Kindern Gefühle entdecken", in dem es um das Krähen-Findelkind Rabine geht, das bei seiner "Gastfamilie" verschiedene Gefühlslagen durchlebt.

Im Kreis sprechen wir dann über diese Gefühle, wie Angst, Wut, Freude, Trauer etc., machen Spiele und verschiedene, passende Übungen dazu.

Ziel bei diesem Projekt sind unter anderem:

  • dass die Kinder ihre Selbstwahrnehmung schulen (Gefühle bei sich selbst bewusst wahrnehmen, ausdrücken und reflektieren lernen)
  • dass die SchülerInnen ihre Empathiefähigkeit ausbauen (Lernen sich in andere hineinzuversetzen und Mitgefühl zu entwickleln)
  • dass die Kinder ihre soziale Kompetenz erweitern (z.B. durch Suchen von Handlungsmöglichkeiten/-alternativen in verschiedenen Gefühlslagen, Ausdrucksmöglichkeiten von Gefühlen ausprobieren)

 

 

Evangelische Religionsgruppe der 1. Klasse von Frau Böllmann (seit Januar 2014)

 

In dieser Klasse arbeite ich im zweiwöchigen Rhythmus. Da diese Gruppe aus Schülerinnen und Schülern verschiedener Klassen zusammengesetzt ist, war das erste Ziel, das sich die Kinder untereinander besser kennenlernen. Dies geschah spielerisch durch verschiedene Übungen.

Im Folgenden beschäftigten sich die Kinder mit ihren eigenen Stärken. Jede/jeder sollte sich bewusst machen, welche besonderen Eigenschaften und stärken sie/er besitzt. Dazu bekam jedes Kind auch Rückmeldungen der Mitschüler. Ziel dabei war es, den Selbstwert des Einzelnen zu stärken.

In der nächsten Zeit werden wir nun das Thema "Gefühle" in den Vordergrund stellen. Daneben werde ich weiterhin versuchen, das Gemeinschaftsgefühl und die Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit den Mitschülern durch gezielte Spiele und Übungen zu fördern.

In der jeweils anderen Woche bin ich begleitend mit in der Klasse und versuche die Kinder im Unterricht zu unterstützen, soziale Umgangsformen einzuüben.

 

 

Klasse 5 (seit März 2014)

 

Aufgrund der großen Klassenstärke wurde die Klasse in eine Mädchen- und eine Jungengruppe aufgeteilt, mit der ich nun im Wechsel einmal wöchentlich arbeite.

In der ersten Stunde habe ich jeweils die Erwartungen und Themenwünsche der SchülerInnen erfagt. Die Mädchen können sich demnach Themen wie "Streit", "Beziehung und Freundschaft" vorstellen, die Jungen wollen dagegen ihren Schwerpunkt auf "Teamarbeit" und "Mobbing" legen.

Nach einem gegenseitigen besseren Kennenlernen und der Kontaktaufnahme durch verschiedene Spiele und Übungen, werden wir uns in den nächsten Wochen auf unterschiedliche Art und Weise mit den von den Schülern gewünschten Inhalten beschäftigen, und gegebenenfalls auch andere Themen aufgreifen, die sich aus unserer Zusammenarbeit oder aus der aktuellen Situation in der Klasse ergeben.